Technologie

Eine attraktive Kombination aus günstigen Kostenstrukturen, hoher spezifischer Energiedichte, Umweltfreundlichkeit und Sicherheit bieten Luft-Zink-Akkumulatoren. Sie sind dadurch gekennzeichnet, dass nur das Zink für die Anode in der Zelle gespeichert werden muss und der Reaktant der Kathode - Sauerstoff - bei der Entladung aus der Luft entnommen wird, also nicht in der Zelle mitgeführt werden muss.

So lässt sich eine hohe spezifische Energiedichte realisieren, mit der derzeitige, konventionelle Akkumulatoren nicht konkurrieren können.

Unter Freisetzung von elektrischer Energie wird im Akkumulator Zinkmetall mit Luftsauerstoff oxidiert:

 Der negative Pol, die Zinkanode, wird dabei zu Zinkoxid umgewandelt.
 Der positive Pol, die Luftkathode, nimmt Sauerstoff aus der Umgebungsluft auf.
 Als Elektrolyt dient z.B. Kalilauge.

Die heutigen, auf dem Markt erhältlichen Luft-Zink-Systeme entsprechen in ihrer Wirkungsweise Primär-Batterien, welche sich durch die Stromentnahme entladen. Ein Nachladen des Systems kann nur dadurch erfolgen, dass die Zinkanode manuell ausgewechselt und später regeneriert wird, was jedoch deutliche Einschränkungen in der praktischen Handhabung mit sich bringt.

Die Luft-Zink-Technologie der 3e Batterie-Systeme GmbH ermöglicht dagegen die elektrische Ladbarkeit.

Zusammensetzung